Kraniche für Japan
Die Ereignisse der letzten Tage in Japan erschüttern uns alle zutiefst.
Sicher geht es Ihnen auch so. Es ist, als seien uns die Hände gebunden und fassungslos stehen wir da. Wir können es einfach nicht begreifen.
Vor allem in unseren Kindern kommt der Wunsch auf: Was kann ich als einzelne,einzelner tun?
So kam uns eine Idee zugute, die aus Japan kommt. Nämlich etwas mit unseren Händen zu tun, die Gefühle „in den Griff zu bekommen“, dass Unbegreifliche beginnen zu „begreifen“, Kraft und Mut schöpfen aus der gemeinsamen Tätigkeit, nicht tatenlos zusehen müssen.
In Japan ist es üblich einem Menschen Glück zu wünschen, ihm gute Gedanken zu schicken, indem man einen Kranich faltet und ihm schenkt. Im Falten sind die Gedanken bei demjenigen, der den Kranich erhält. Nach einer japanischen
Legende erhalten Menschen , die tausend Kraniche falten Gesundheit. So ist unser Plan, tausend Kraniche zu falten.
So haben wir Religionslehrerinnen letzte Woche mit unseren Klassen Kraniche gefaltet.
Es ist gut an die Betroffenen zu denken und dennoch braucht es auch konkrete Hilfe. Deshalb haben wir beschlossen, die Kraniche an Eltern und Besucher der Gottesdienste zu verteilen und dabei um eine Spende zu bitten,
die wir an das Rote Kreuz weiterleiten. Wir dachten an 2€. Es kann natürlich auch weniger oder mehr sein. Wenn Sie sich entschließen etwas zu spenden, so geben Sie bitte Ihrem Kind das Geld in einem Kuvert mit, auf das Sie“ Japan“ schreiben.
Eine andere Möglichkeit ist, nach den Sonntagsgottesdiensten am 3.4. in den Kirchen: Maria Königin, Petrigemeinde und kostbares Blut Vaterstetten einen Kranich zu bekommen und dort zu spenden.
Wir überweisen die Spenden an das Rote Kreuz, da es uns von Angehörigen von Betroffenen empfohlen wurde. Dazu ein Auszug aus dem Internet:
„Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 8,9 das einen gewaltigen Tsunami auslöste, sind hunderttausende Menschen in der betroffenen Region auf Hilfe angewiesen. Seit dem 11.März ist das japanische Rote Kreuz mit mehr als 90 Notfallteams im Dauereinsatz. Die medizinischen Fachkräfte versorgen Verletzte im Katastrophengebiet und kümmern sich um Menschen in Notunterkünften“
Liebe Eltern, vielen Dank für Ihr Verständnis für unsere Aktion.
Die Religionslehrerinnen der Schule
Kraniche in der Pausenhalle
Über 1000 Kraniche sind schon entstanden!

Macht alle mit!











