Die Läuse sind auf dem Vormarsch

Hochsaison für Kopfläuse!

Gerade nach Schulbeginn haben die kleinen Krabbler wieder Hochsaison. Auch wenn sie keine Krankheiten übertragen, sind sie dennoch äußerst unangenehm. Erst der starke Befall von Kopfläusen macht sich durch Juckreiz an der Kopfhaut bemerkbar. Bei der Durchsicht der Haare entdeckt man die mehr oder weniger zahlreichen, fest am Haar haftenden „Nissen“ (die etwa 0,8-1mm großen, weißlichen Eier der Kopfläuse), welche zunächst haarwurzelnah an den Haaren, besonders im Schläfen- im Nackenbereich und hinter den Ohren festhaften.
Manchmal werden die Nissen mit Schuppen verwechselt. Schuppen lassen sich jedoch leicht mit den Fingern von den Haaren abstreifen, während die Lauseier an diesen festgekittet sind. Die etwa 2-4 mm großen Läuse oder die etwas kleineren Larvenformen sieht man oft erst nach längerem Suchen. Ihre Farbe kann von weißlich über grau bis fast schwarz variieren.

Was es zu beachten gilt


Jedermann kann Kopfläuse bekommen. Die Übertragung erfolgt nie durch Tiere, sondern durch Kontakt von Mensch zu Mensch oder manchmal durch das Teilen und Austauschen von Kopfbedeckung, Kämmen und anderen persönlichen Gegenständen.

Empfehlenswert ist es, vor allem zu Schulbeginn die Kinder prophylaktisch einmal wöchentlich nach Lauseiern zu untersuchen, da Juckreiz erst bei sehr starkem Befall auftritt. Primär sucht man nach Lauseiern oder führt sogenanntes Busting durch.

Behandelt werden soll nur, wer wirklich Läuse hat! Nach dem 1. Kopflausalarm in einer Klasse sollten jedoch alle Kinder behandelt werden, außer sie tragen sehr kurzes Kopfhaar, das genau untersucht werden konnte. Auch Familienmitglieder, die in engem Kontakt zum Lausgeplagten stehen, sollten sich prophylaktisch einer Untersuchung unterziehen! Bei wiederholtem Auftreten von Kopfläusen in einer Klasse, muss individuell vorgegangen werden.

Für eine Behandlung mit chemischen Produkten sollte Beratung herangezogen werden. Derzeit scheinen Permethrinlösungen am wirksamsten zu sein. Lesen Sie vor der Kopfwäsche aufmerksam den Beipackzettel des Behandlungsmittels und führen Sie die Anwendung genau nach der Gebrauchsanweisung durch.

Zum Ausspülen des Mittels sollte der Kopf vornüber über den Badewannenrand oder das Lavabo gehalten werden, um unnötige Aufnahme des Lausshampoos durch andere Stellen des Körpers zu vermeinden.

Nicht immer sind nach einer Haarwäsche mit einem Lausmittel auch alle Lauseier abgetötet, daher ist nach 7-10 Tagen eine „Sicherheitswäsche“ zu empfehlen.

Um auch die Nissen aus dem Haar zu entfernen, spülen Sie die Haare mit Essigwasser (ca. 2 Esslöffel Speiseessig – auf 1 l Wasser) und versuchen Sie anschließend die Lauseier mit einem Nissenkamm auszukämmen. Am Sitz der Lauseier am Haar kann man feststellen wie lange ein Kind einen Lausbefall bereits hat und nicht behandelt wurde.

Ein Kleider- und Wäschewechsel ist ratsam: Kopfbedeckungen, Kämme, Bürsten usw. können in Lausshampoolauge eingeweicht werden. Entlausung von Räumen, Möbeln, Büchern oder Heften bei Auftreten von Kopfläusen ist nicht zielführend und auch nicht erforderlich, da Läuse auf Nahrung und Wärme durch den Menschen angewiesen sind.

Je kürzer das Haar, desto leichter die Behandlung, desto sicherer der Erfolg.

Nur durch ein wiederholtes und genaues Untersuchen des ganzen Haares, kann ein Befall ausgeschlossen werden.

Verpflichtende Vorgehensweise an unserer Schule:

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Sollten Sie in die Verlegenheit kommen, bei Ihrem Kind oder im Haushalt Läuse zu entdecken, so ist folgender Weg verpflichtend einzuhalten:

1. Behandeln Sie das Kind/den Erwachsenen wie oben beschrieben.

2. Sollte es sich um ein Kind unserer Schule handeln, so melden Sie es umgehend bei der Schule krank.(Tel.08106/368230 oder AB)

3. Erst wenn Ihr Hausarzt durch ein Attest sicher stellenkann, dass das Kind frei von weiteren Läusen ist, kann es wieder zur Schule kommen.

4. Läuse zählen zu den ansteckenden Krankheiten und müssen von uns beim Gesundheitsamt gemeldet werden.

5. Dies muss Sie in Ihrer Verantwortung gegenüber Ihrem Kind und unserer Schule davon abhalten, das Kind ohne Behandlung und ohne Meldung in die Schule zu schicken.

die LAusInfo Gesundheitsamt Ebersberg:

Die LausWichtiges zur Laus

Die LausHaarpflege und Kontrolle

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